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Θθ

Ἦθος ἀνθρώπῳ δαίμων -> A man's character is his fate
Heraclitus, fr. B 119 Diels
Full diacritics: Θθ Medium diacritics: Θθ Low diacritics: Θθ Capitals: ΘΘ
Transliteration A: Thth Transliteration B: Thth Transliteration C: THth Beta Code: *qq

English (LSJ)

θῆτα, τό, indecl., ninth (later eighth) letter of the Gr. alphabet: as numeral θ'

   A = ἐννέα, ἔνατος, but θ' = 9,000: abbreviation for θάνατος (or ἀπέθανε, τέθνηκε, θανατωτέον) found in certain Ptolemaic Mss. of Hp., acc. to Gal.17(1).612, cf. Pers.4.13, Mart.7.37, Wessely Schrifttaf. zur ält.lat.Paläogr.No.8 (ii A.D.), PFay.105 iii 26 (ii A.D.), Dessau Inscr.Lat.Sel.5140, etc.; v. θῆτα.

German (Pape)

[Seite 1180] der achte Buchstabe des griechischen Alphabets, als Zahlzeichen θ' = 9, ,θ = 9000. Es wurde wahrscheinlich bet den alten Griechen so ausgesprochen, wie die Neugriechen es noch jetzt sprechen, daß nämlich der darin liegende Hauch in ein lispelndes s übergeht, ähnlich dem englischen th. Daher sprachen die Dorier, besonders die Lakonier, dafür geradezu σ, z. B. σιά, Ἀσάνα, lakon. = θεά, Ἀθάνα; vgl. auch ἐσλός, dor. = ἐσθλός, u. βυσσός = βυθός. Aeoler u. Dorier setzen in einigen Wörtern dafür φ, z. B. φήρ, φλάω, φλίβω, für θήρ, θλάω, θλίβω; auch in das ebenfalls lispelnd gesprochene δ geht es über, ἄνθηρον wird ἄνδηρον; so später οὐθέν für οὐδέν, vgl. μήδομαι u. Προμηθεύς. Bei einigen Wörtern ist es der verstärkte spiritus asper, vgl. θάλασσα u. ἅλς, θαμά u. ἅμα. – Auf den Stimmtäfelchen, deren man sich in den Gerichten auf Tod u. Leben bediente, bezeichnete θ, als Anfangsbuchstabe von θάνατος, das Verdammungsurtheil.