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ῥηγμίν: Difference between revisions

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|ptext=[[https://www.translatum.gr/images/pape/pape-02-0839.png Seite 839]] od. richtiger ῥηγμίς, obwohl der nom. nicht vorzukommen scheint, gen. ῖνος, ὁ, hohes, schroffes Meeresufer, an dem die anschlagenden Wogen sich mit Getös brechen, Wogenbruch, Brandung; Hom. oft, bes. im dat. ῥηγμῖνι θαλάσσης, od. mit dem Zusatz ἁλός; den gen. u. accus. hat er nur einmal, Il. 20, 229 Od. 12, 214, in welcher letztern Stelle es von den brandenden Wogen selbst gebraucht ist; ἐπὶ ῥηγμῖνι πόντου Pind. N. 5, 13; ἀκταῖσιν ἐπὶ ῥηγμῖσιν ἀξένου πόρου, Eur. I. T. 253; einzeln auch in Prosa, wie Arist. meteor. 2, 8, u. Sp: – Uebrtr., βίοιο, die Brechung oder der Rand des Lebens, d. i. der Tod, Emped. 224. – Nach Hesych. auch = [[ῥῆγμα]], Riß, Spalte.
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{{bailly
|btext=ῖνος (ἡ) :<br />ligne de brisants ; [[αἱ]] ῥηγμῖνες brisants.<br />'''Étymologie:''' R. Ϝραγ briser ; cf. [[ῥήγνυμι]].
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